Jeder kann sich hören lassen – Eine Anleitung zur Entdeckung der Klang-Sprache

Ein Improvisations-Erlebnis für Menschen mit und ohne Instrumente zur Entdeckung der klanglichen Kreativität

In einer Welt der Virtualisierung, Zertifizierung und Reglementierung wächst zunehmend das Bedürfnis nach direktem Erleben, freier schöpferischer Entfaltung und emotionaler, direkter Kommunikation.

Das Spiel mit dem unerschöpflich vielfältigen Klang-Baukasten weckt die kreative Seite in uns und lässt uns in einen eigentümlichen Zustand von zeitlosen Innehalten im „So-Sein“ geraten, in dem wir uns selbst und die Welt die uns umgibt zuweilen als gleichzeitig verschieden und doch vereint erleben.

In einer geschützten und wertschätzenden Atmosphäre werden wir unter Anleitung der  „Klang-Sprachlehrerin“ Stefanie Bieber erfahren, wie wir die Klänge in uns wahrnehmen können, wie sie durch uns Gestalt annehmen und wie wir dabei in Verbindung zur uns umgebenden Welt treten können. „Sich hören lassen“ bekommt hierbei eine mehrfache Bedeutung im Sinne von „zulassen, dass man sich (selber) hört“, „sich (zu)hören lassen“ und „sich für andere hörbar machen“.
Dabei kommen neben vorhandenen eigenen Instrumenten der Kursteilnehmer auch die Klangmöglichkeiten der Stimme, einfach zu spielende Elementarinstrumente sowie einige überraschende Materialien der Klangerzeugung zum Einsatz.

Der Kurs richtet sich an Menschen, die sich auf eine achtsame Zeit voller Klangexperimente jenseits von richtig und falsch einlassen möchten, um zu den spielerisch-kreativen Wurzeln des Musizierens zu finden.
Es wird bei dieser Veranstaltung NICHT um Jazz oder Bluesimprovisation gehen!
Mitzubringen sind: offenen Ohren und Herzen, Neugier, Achtsamkeit für sich selbst und andere, eigene Instrumente und Mut, die eigene Singstimme zu gebrauchen.
Nicht erforderlich sind: Notenkenntnisse, Notenständer, virtuose Fertigkeiten auf dem Instrument, Metronome und Stimmgeräte.

Stefanie Bieber lauscht an der Silberflöte

Die Kursleiterin

Stefanie Bieber

arbeitet seit vielen Jahren als Instrumentalpädagogin für die Instrumente Querflöte und keltische Harfe mit Erwachsenen. Ihre Ausbildung erhielt sie zunächst an Dr Hoch's Konservatorium und an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Frankfurt am Main.
Wesentliche Einflüsse außerhalb der gängigen Bildungseinrichtungen sind der enge Kontakt zur traditionellen irischen Musik, das intensive Ensemblespiel im „Flötenspektakel“, die kreative Arbeit im Duo „harpish“, eine tiefe Verbundenheit zur Natur, kontinuierliche Reisen im Taketina-Prozess, Erfahrungen mit Feldenkrais, Alexandertechnik, Yoga, bipolarer Atmetypenlehre und Musikkinesiologie, geistige Auseinandersetzung mit Erkenntnissen der neueren Hirnforschung, der Systemtheorie und der energetischen Psychologie sowie all der vielen interessanten und sich oft gleichenden oder ergänzenden spirituellen Richtungen, die die Welt ständig hervorbringt.

Organisatorisches

Datum: momentan liegt kein Veranstaltungsdatum vor. Bei Interesse kann der Kurs ab 4 Teilnehmern gebucht werden.

Ort: auf Anfrage

Kurszeiten: zwischen 2 Stunden bis mehrtägiger Workshop

Teilnehmerzahl: mindestens 4