Unterricht

Allgemeine Unterrichtsphilosophie -Freude und Freiheit beim Tun im Hier und Jetzt

In einer schnellebigen Welt, in der die virtuelle Kommunikation, die Zertifizierung und Regelmentierung immer mehr das Lebensgefühl bestimmt, in der Burnout und Deprsession zu Volkskrankheiten avancieren, berufliche Entfremdung oder Überlastung für viele Menschen zur krankmachenden Realität zählen, biete ich eine kreative, individuelle, ganzheitliche, wertschätzende und persönlichkeitsfördernde Begleitung beim Erlernen eines Musikinstrumentes an.

Generell steht an erster Stelle des Unterrichts eine möglichst genaue Auftragsklärung. Die Unterrichtsinhalte richten sich nach den Bedürfnissen und Zielen der Lernenden, die sich natürlich im Laufe der Zeit verändern können. Ich stehe dabei beratend zur Seite, wenn dies gewünscht wird.

Die von mir empfohlenen Unterrichtsinhalte liegen vordergründig schwerpunktmäßig auf der Bildung eines Bewusstseins für die klanglichen Möglichkeiten des Instruments und für die Gegebenheiten des eigenen Körpers - und natürlich: Spaß und Freude am Tun!

Musik verstehe ich als Sprache, die mittels verschiedener Musikinstrumente erlernt werden kann, um eigenen Energien Ausdruck zu verleihen und in Verbundenheit mit den uns umgebenden Energien anderer Menschen bzw der Welt ganz allgemein zu gelangen.

Dieses Sprachverständnis zu vermitteln ist Ziel der improvisatorische Arbeit mit den verschiedensten musikalischen Elementen, auch mit Elementen der zu erarbeitenden Literatur.

Die notierte Musik ist vergleichbar mit einem Gedicht oder Theaterstück, das zu interpretieren natürlich ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen bedingt. Die Improvisation entspricht mehr der freien Rede und ist zur spontanen nonverbalen Kommunikation das geeignetere Mittel.

Die eigenen Grenzen zu erleben und in geduldiger Arbeit kontinuierlich zu erweitern kann für jeden Menschen zu einer sinnspendenden Antriebsfeder im Leben werden.

Der Unterricht verfolgt nicht zwingend das Ziel, bestimmte Stücke nach einem vorgegebenen Notentext zu „bimsen“, vielmehr geht es um den humorvollen und gelassenenen Umgang mit Fehlern, es geht um Loslassen und Geschehen lassen, um die Koordinierung der kontrollierenden und der intuitiven Wahrnehmung und um das Eintauchen in die eigenen, oft unentdeckten kreativen Welten.

Das vielgesagte: "Das kann ich nicht" wandele ich um in ein "noch nicht" und zeige meinen Schülern immer wieder neue und überrraschende Wege des Musiklernens auf, indem ich sie individuell genau dort abhole, wo sie sich befinden.

Im Instrumentalunterricht werden effiziente Übtechniken erarbeitet, die sich durch ihren Bezug zu einem musikalisch-körperlich-geistigen Gesamtzusammenhang von sturen Fingerübungen abheben.

Die eigene Wahrnehmung von sich selbst und der Welt zu beobachten und gegebenenfalls zu verändern ist ein immer wieder aufregendes Abenteuer, dem man sich im geschützten Rahmen des Unterrichts vertrauensvoll und selbstbestimmt unter liebevoller Begleitung hingeben kann.

Ein Musikinstrument bietet hierfür ein geeignetes und unerschöpfliches Trainingsprogramm, kann aber zugleich als Ausgleich zum Alltagsstress und Quelle der Freude und Entspannung dienen.

Notenkenntnisse sind generell zwar hilfreich, aber nicht zwingend erforderlich, um die Weltsprache Musik mittels eines Instruments zu erlernen. Noten sind nur die Schriftsprache