Klangbäder als Einstieg in die Solo- und Gruppen-Improvisation
Klangbäder sind einfache Griff- und Zupfmuster-Ideen, die sich in der Regel aus Akkorden ableiten und mit konstanten Rhythmusmustern in beliebigen Akkordfolgen abgespielt werden.
Da jeder Akkord in verschiedenen Stellungen, den Umkehrungen gegriffen werden kann, lassen sich Klangbäder in mehreren Schichten anordnen und ermöglichen so auch das gemeinsame Spiel in der Gruppe.
Aus den Grundstrukturen "Akkordgriffe, Zupf- und Rhythmusmuster und Akkordfolge" kann man immer neue Klangbäder entwickeln, oder mit einzelnen Bestandteilen improvisatorisch jonglieren.
Es gibt neben den akkordisch strukturierten Klangbädern auch sogenannte Ostinato-Klangbäder (siehe Klangbaden Online „Mit der Strömung schwimmen“, die uns aber in diesem Kurs nicht beschäftigen werden.
Klangbäder eignen sich auch als Muster für Liedbegleitung oder melodische Improvisation mit der Singstimme oder einem Melodieinstrument.
Klangbäder dienen hervorragend für den Einsatz in Meditationsmusik, therapeutischer Musik , Hintergrundmusik und Gruppenmusizieren.
Ideal für alle,
- die Klangbäder nicht nur nachspielen, sondern besser verstehen oder sogar selber entwickeln möchten
- die sich darüber hinaus für die improvisatorischen Erweiterungsmöglichkeiten von Klangbädern interessieren
Was ist Lughnasa?
Lughnasa ist das 3. der vier großen keltischen Jahreszeitenfeste neben Imbolc, Beltane und Samhain. Es wird üblicherweise am Vorabend zum 1. August gefeiert und steht am Beginn der großen Erntezeit. Es wurde häufig in bäuerlichen Gemeinschaftsfestivitäten begangen.
Im neuheidnischen Brauchtum erinnert Lughnasa an das Opfer und den Tod des Getreidegottes: das Getreide, zun ächst als Keimling (zu Imbolc) geboren, das in seinem „Tod“ den Menschen ernährt, wird als einer der Aspekte des Sonnengottes aufgefasst.
Einige Neuheiden begehen den Feiertag, indem sie ein Abbild des Gottes als Brot backen, welches sie anschließend weihen und essen. Einige binden auch Sträuße zusammen aus verschiedenem Getreide und Gräsern, sowie Blumen. Diese werden mit einem Band, auf welches man seine Wünsche schreibt, zusammengeknotet und aufgehängt.
Mit Klangbädern kann man aus den musikalischen Grundstrukturen der Akkorde (die Ähren) ganz unterschiedliche Seelen-Nahrungsmittel „backen“. Dabei kann man sich wiederum streng an vorgegebene Rezepte halten, oder mit einzelnen Bestandteilen frei experimentieren. Im Zusammenspiel - einer „harfenbäuerlichen Gemeinschaftsfestivität“ quasi, feiert man gemeinsam die Ernte des Erlernten.