Motive und Melodien arrangieren und erweitern - Oder wie selbst aus musikalischen Fertiggerichten eigene Kreationen werden
Du erforscht an praktischen Beispielen, wie Du aus Motiven (Imbolc), Farbflächen (Ostara), Rhythmen (Beltane), Mustern (Klangbäder, Ostinati) - den Pflanzen der Musik-Gärtnerei, durch einfache Gestaltungsgrundsätze und Wachstumshilfen (die Rankgitter oder Formen) verschiedene Gärten, Parks und Landschaften (Stücke) arrangieren kannst.
Es gibt ein paar einfache Rezepte, wie Du Deine musikalische Vorratskammer mit wenigen Kniffen bei der Verarbeitung Deiner Ideen (= Zutaten) oder der Ideen Anderer (= Fertiggerichte oder Teil-Fertiggerichte) mit unzähligen originellen und servierbereiten "Stücken" füllen kannst, die genau auf Deinen Könnensstand zugeschnitten sind.
Du entdeckst Parallelen zu anderen Kunstgattungen (bildende Kunst und Literatur).
Die Formvorlagen können mit Inhalten jeden Levels ausgefüllt werden, selbst aus musikalischem "Unkraut" lässt sich ein hübsches musikalisches Gärtchen anlegen.
Die Formen im Überblick
- praktische, leicht umsetzbare Ideen für Einleitungen, Zwischenspiele und Nachspiele.
- 5-teilige Arrangement-Form - die Klassische Parkanlage mit Ententeich
- Rondo-Form - Die Blumenausstellung
- Liedform - auch eine Art Gartenanlage
- Kanon - Die musikalische Kräuterspirale
- freie Reihenformen - Der gepflegte Wildgarten
Ideal für alle,
- die mit Leichtigkeit vorhandene Stücke nach einfachen Vorlagen kreativ umbauen, erweitern, ans eigene Spielniveau oder die Grösse der Harfe anpassen möchten
- die eigene musikalische Ideen zu ansprechenden Arrangements erweitern möchten.
Was ist "Litha"?
Litha ist das keltische Pendant zum Johannisfest, dem Mittsommerfest, bei dem der Höhepunkt der Sonnenkraft gefeiert wird.
Es ist die Zeit der beginnenden Ernte. Die Pflanzen, deren Keimzellen wir zu Imbolc betrachtet haben, bringen Beeren und Früchte hervor, aus denen wir mannigfaltige Produkte fertigen können, leckere Speisen und Getränke, duftende Seifen und Cremes, Gelees und Liköre, und aus Blumen und Blüten binden wir Kränze oder Sträuße.
Die Pflanzen werden abgestützt und in Form geschnitten, damit sie unter dem Gewicht der Früchte nicht abknicken und sich nicht gegenseitig den Raum für Entfaltung nehmen. Seit jeher pflanzen kundige Gärtner*innen solche Gewächse in Kombination, die sich gegenseitig fördern, ein harmonisches Gesamtbild abgeben und angenehm auf unseren Geist und unsere Sinne wirken.
Der Tanz um das Freudenfeuer, in das man durftende Kräuter und Naturmaterialien wirft, wirkt energetisierend, und ein Sprung über das Feuer soll angeblich Glück bringen.