Schnell spielen muss nicht schwierig sein
Unter Bisbigliando versteht man eine Spielweise, bei der die Finger mit wenig Druck und großer Leichtigkeit und Flinkheit flirrende Klangflächen erzeugen.
Anders als in der Standard-Technik wird nahezu "freihändig" gespielt, der Zeitraum des Vorplatzierens wird auf ein Minimum reduziert, um ein Abstoppen noch klingender Saiten zu vermeiden.
Häufig spielen beide Hände auf der gleichen Tonhöhe, so dass ein Tremoloeffekt entsteht, aber auch abwärts perlende Kaskaden können als Bisbigliando gespielt werden.
Dreifinger-Griffe, zwei Hände und kleine Wanderungen lassen die Töne wie schmelzendes Eis bei Tauwetter mal wild mal sanft aus der Harfe perlen.
Im Kurs streifst Du die Klangwelten der modalen (Kirchen-)Tonarten und beschäftigst Dich ein wenig mit Übemethoden für die flinke Beweglichkeit der Finger.