Stefanie Bieber

Wer ich bin und was ich mache

  • Stefanie Bieber
  • staatlich geprüfte Instrumentalpädagogin
  • Diplom-Flötistin
  • Instrumentalpädagogin /Instrumental Coach für die Instrumente keltische Harfe, Flute, Querflöte und Tin Whistle und Improvisation mit Schwerpunkt Erwachsenenbildung im Einzel- und Gruppenunterricht, Online und Offline
  • (Stimm)-Improvisation für Jedermann
  • freiberufliche Musikerin (Harfenspielerin, Flötistin, Tin-Whistle-Virtuosin, Improvisationskünstlerin,Komponistin, Klangpoetin)
  • Initiatorin der "Momentum Klangbegegnungen" - Improvisationskonzerte

Meine Vision: Schönheit und Leichtigkeit als Grundlage für Wohlbefinden und Verbundenheit

In einer Welt, in der vergleichender Leistungsdruck, Selbstoptimierung und unendliches Wachstum Gefühle von Stress und Schwere auslösen, trete ich für das zweckfreie SPIEL mit Musik ein, in dem Selbstakzeptanz, Freude und Gemeinschaft im Vordergrund stehen und zu Entspannung und Leichtigkeit anregen.

Im Genießen kreativer Spielfreude erfahren wir alle uns als (selbst-)wirksam in der Gestaltung unseres eigenen Erlebens und der Welt, die uns umgibt. Auf diese Weise entsteht Verbundenheit nach innen wie außen.

Meine Mission als Mentorin

Ich inspiriere im Unterricht Menschen, sich vom Leistungsdruck zu befreien und die Schönheit und Leichtigkeit im Rahmen ihrer aktuellen Möglichkeiten spielerisch zu entfalten.

Auf diese Weise wird die wohltuende Wirkung des Musik-Machens erfahrbar.

In Gruppenkursen (online und offline) und einer virtuellen Community rege ich zum Erfahrungs-Austausch der Teilnehmenden an. So entsteht ein Zugehörigkeitsgefühl und gegenseitige Inspiration.

Das Zusammenspiel ist insbesondere im Feld der Improvisation ein wichtiger Bestandteil des Musikerlebens als Kommunikationsmöglichkeit. Die Kommunikation über Klang und Musik sehe ich schwerpunktmäßig als einen improvisatorischen, kreativen Akt, der unabhängig von Alter, Herkunft, Fertigkeiten und musikalischer Vorbildung gelingen kann, wenn er einen wertschätzenden, mit Bedacht gewählten Rahmen erhält. Hier geht es um Raum nehmen und Raum geben, agieren und reagieren, Bezug nehmen, kurz: Gemeinschaft bilden, ohne die individuelle Freiheit und Eigenverantwortlichkeit aufzugeben. 

Die Präsenz-Kursangebote sollen hierfür einen Ort des Ausprobierens bereithalten. Leider sind aktuell pandemiebedingt keine Präsenzkurse möglich.

Meine Mission als ausübende Künstlerin

Mit den Improvisationskonzerten „Momentum Klangbegegnungen“ und als "Traumweberin" in Zusammenarbeit mit der Märchenerzählerin Michaele Scherenberg fange ich die Stimmung des Augenblickes ein und mache sie hörbar. Dabei nehme ich gleichzeitig Einfluss auf eben diese Stimmung und kann sie intensivieren oder verwandeln.

Das wirkt sich in der Folge positiv auf mein eigenes Befinden so wie auf das der Zuhörenden aus: körperliche und mentale Entspannung tritt ein, innere Bilder tauchen auf und ermöglichen den Zugang zu Emotionen, die in der alltäglichen Wirklichkeit eher unzugänglich sein können.

Auf diese Weise entsteht Heilung und Ganzheit auf mehreren Ebenen, Verbundenheit mit sich selbst und anderen, hin zu mehr  Wohlbefinden.

Mein Angebot umfasst meditative Liegekonzerte , Klangreisen, Musik für emotionale Momente (Musik für Trauernde, Hochzeiten, , Taufen u.ä.), stimmungsvolle musikalische Gestaltung von Festen und Feierlichkeiten und Wohnzimmerkonzerte (auch online)

Sehr gerne spiele ich für und mit Menschen im Hospiz, am Krankenbett, in Heimen oder anderen betreuten Einrichtungen, komme mit meinen Klanginstrumenten in Yoga-Gruppen, Mediationszentren, Kirchengemeinden, Seniorenresidenzen, Schulen, Wellnesseinrichtungen, Gesundheitszentren, Selbsterfahrungsgruppen oder auch ganz privat zu Ihrer persönlichen Feier.

Mein Weg

Schon als Kind und während der Schulzeit war Musik machen DIE Tätigkeit, in der ich alles um mich herum vergessen konnte und bei der ich mich entspannen konnte und Spaß hatte.
Ich konnte Stunden damit verbringen, sämtliche „Student für Europa“ Liederbücher, Beatles Songs und Reinhard Mey Lieder zur Gitarre zu schmettern oder meinen kompletten Notenschrank mit der Querflöte durchzuspielen.

Im Anschluss an das Abitur folgte dann alternativlos ein Musikstudium, zunächst für Instrumentalpädagogik, später noch das Orchester-Diplom. 

In dieser Zeit verlor ich leider das Wohlgefühl vollkommen. Ich litt unter dem herrschenden Leistungsdruck, dem Konkurrenzdenken in der Musikhochschule, den Misserfolgen bei Probespielen und hatte auch mit deutlichen körperlichen Symptomen zu kämpfen.

So kam es, dass ich nach der letzten Abschlussprüfung ein Jahr lang meine Flöte nur noch während des Unterrichtens auspackte. Meine Künstlerinnenseele war verdorrt.

Die Sehnsucht nach dem Wohlgefühl des SPIELENS führte mich auf die Suche nach anderen Wegen, zurück zu einfacher Spielfreude.

Zwei Erlebnisse stellten die Weichen:

1) Ich besuchte ein Irish Folk Wochenende in der Proitzer Mühle (dem unzählige weitere folgen sollten)
Die pure Lust am Zusammen-Spielen, die mir dort während der nächtelangen Sessions entgegenschlug, zog mich so in den Bann, dass ich mich mit Ausdauer und Vergnügen an die Erforschung dieses Musikstils machte.

2)  Ich buchte einen Kurs „Mit Tönen sprechen“ bei Klaus Holsten, bei dem es um den improvisatorischen Selbstausdruck auf der Flöte ging. Ich sollte meinem wahren inneren Ton auf die Spur kommen, und das geschah einige Tage später, als ich im Radio „zufällig“ eine alte Aufnahme von Loreena McKennitt hörte, auf der sie zur Harfe sang.

Der offene, resonanten Klang des Instruments ließ mich auf der Stelle nach einer Leihharfe udn Unterricht fahnden.

Es zeigte sich recht schnell, dass ich bei den diversen klassischen Lehrerinnen, die ich aufsuchte, nicht finden würde, wonach ich suchte, und so belegte ich Kurse bei Harfenspieler*innen, die das taten, was mich faszinierte: Folk, Improvisation, Liedbegleitung. Den Rest eignete ich mir dank meiner instrumentalpädagogischen Geschicklichkeit selber an.

Ein weiterer wichtiger Kreativitäts-Impuls kam von Jack W. Franz, durch dessen unglaubliches Erzähltalent ich die Gabe entdeckte, klangliche Assoziationen zu den Stimmungen in seinen Geschichten aus dem Stegreif über meine Instrumente hörbar zu machen.

Nach einer Weile wurde ich von einer Frau bekniet, ob ich ihr nicht Harfenstunden geben könnte, weil sie auf ihrer Harfe eine Alternative zum klassischen Unterricht suchte. Ich sträubte mich zunächst mit Händen und Füssen, denn ich wollte die zurückgewonnene Spielfreude nicht wieder zum Beruf machen.Zum Glück war Kathrin hartnäckig, und so nahm die Geschichte ihren Lauf:

Aus der Harfenlehrerin wurde die Klangbademeisterin, die bei Menschen jeden Alters die Spielfreude weckt und zu musikalischer Kreativität und Erweiterung der Komfortzonen motiviert, aber auch für Menschen spielt, die sich lauschend wohlfühlen möchten.

Notenhefte - Greifbare Früchte meiner kreativen Arbeit

Meine eigene musikalische Kreativität drückt sich unter anderem in den von mir im Selbstverlag herausgegebenen Notenheften mit meinen eigene Kompositionen und Arrangements aus.

Bildnachweis:
Portraitfoto Stefanie Bieber am Baum: Michaele Scherenberg
Portraitfoto Stefanie Bieber mit Tin Whitsle: Matthias Kostka
alle anderen Fotos: Stefanie Bieber